Hilfe in allen Lebenslagen Hartz IV
EGV-VA niemals Nötigung immer durch das Jobcenter sofort Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft

: Entziehung/Versagungsbescheid

Seit der Neufassung des § 39 SGB II zum 01.04.2011 ist eine Entziehung der bewilligten Leistung nach § 66 Abs. 1 Satz 1 SGB I nicht mehr sofort vollziehbar gemäß § 39 Nr. 1 SGB II Bayerisches Landessozialgericht,Beschluss 04.2012, - L 7 AS 222/12/B ER


Alle Bescheide prüfen lassen nach § 44 SGB X Rückwirkend für ein Jahr.

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Aktuelle Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zur Sozialhilfe

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Aktuelle Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zur Sozialhilfe

Beitrag von Willi Schartema am Fr 28 Dez 2012 - 11:08

1. BSG, Urteil vom 15.11.2012 - B
8 SO 5/11 R


Lebt ein Sozialhilfebezieher in einem Wohnheim, das
keinen Internetzugang anbietet, hat er Anspruch auf Übernahme angemessener
Internetkosten als Leistung des weiteren notwendigen Lebensunterhalts - nicht
als erhöhten Barbetrag bzw als Eingliederungshilfe - in Ergänzung zu dem in der
Einrichtung tatsächlich erbrachten Lebensunterhalt.

Die Nutzung des Internets ist vom Gesetzgeber zumindest seit dem 1.1.2007
(beruhend auf der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2003) außerhalb
stationärer Leistungen im Regelsatz berücksichtigt worden, dem auch im Rahmen
stationärer Maßnahmen Rechnung getragen werden. muss.


2. BSG, Urteil vom 15.11.2012 - B 8
SO 25/11 R


Bei den Kosten für die Räumung einer Wohnung handelt
es sich um unmittelbar mit einem Umzug zusammenhängende Kosten, wenn der
Sozialhilfebezieher in ein Pflegeheim zieht.

Der insoweit erst während des Bezugs der stationären Leistung entstehende
zusätzliche Bedarf ist dann als Leistung des weiteren notwendigen
Lebensunterhalts ( § 35 Abs 2 SGB XII aF) zu übernehmen, wenn die
Voraussetzungen des § 29 SGB XII aF vorliegen.


Ohne Bedeutung ist, inwieweit Möbel mitgenommen werden,
auch bei Entsorgungskosten kann es sich um Umzugskosten handeln.


http://sozialrechtsexperte.blogspot.de/2012/12/aktuelle-rechtsprechung-des.html

Willi S

_________________Hartz IV - Eine Leistungskürzung über 23 Monate wegen der Tilgung eines Mietkautionsdarlehens ist verfassungswidrig.



http://sozialrechtsexperte.blogspot.de/2011/10/hartz-iv-eine-leistungskurzung-uber-23.html
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