Hilfe in allen Lebenslagen Hartz IV
EGV-VA niemals Nötigung immer durch das Jobcenter sofort Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft

: Entziehung/Versagungsbescheid

Seit der Neufassung des § 39 SGB II zum 01.04.2011 ist eine Entziehung der bewilligten Leistung nach § 66 Abs. 1 Satz 1 SGB I nicht mehr sofort vollziehbar gemäß § 39 Nr. 1 SGB II Bayerisches Landessozialgericht,Beschluss 04.2012, - L 7 AS 222/12/B ER


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Noch nie wurde so viel geschummelt und getrickst! Hartz-IV-Sauerei!

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Noch nie wurde so viel geschummelt und getrickst! Hartz-IV-Sauerei!

Beitrag von Willi Schartema am Mo 2 Jul 2012 - 1:55

912.000 Stütze-Beziehern wird Geld gestrichen +++ In Berlin wird am meisten getrickst

Noch nie wurde so viel geschummelt und getrickst!
+++ 912.000 Stütze-Beziehern wird Geld gestrichen +++ In Berlin wird am meisten getrickst

Hartz IV: Noch nie wurde so viel geschummelt und getrickst!

Hartz IV: Noch nie wurde so viel geschummelt und getrickst!


Berlin – Erschreckende Hartz-IV-Bilanz: Im letzten Jahr wurden gegen 912 377 Hartz-IV-Drückeberger Sanktionen verhängt – REKORD! Wie geschummelt und gelogen wird, welche Strafen drohen, in welchen Bundesländern am meisten getrickst wird.

Die Bilanz der Bundesagentur für Arbeit für das vergangene Jahr ist erschreckend. Noch nie gab so viele Strafen gegen Hartz-IV-Empfänger.
Kommentar
Kommentar von Dirk Hoeren: Stoppt die Drückeberger!
DIRK HOEREN Stoppt die Drückeberger!

BILD nennt die Zahlen:

► Die Jobcenter haben 2011 so viele Sanktionen gegen unwillige Langzeitarbeitslose verhängt wie nie zuvor. Die Zahl stieg von 829 375 auf 912 377. Allein im Dezember wurden 88 660 Sanktionen ausgesprochen – so viel wie in noch keinem Monat zuvor seit Einführung von Hartz IV!

► Meistens wurden im vergangenen Jahr Strafen verhängt, weil die Hartz-Empfänger Meldefristen nicht eingehalten haben (582 253), also z. B. trotz Einladung nicht beim Jobcenter erschienen. In 147 435 Fällen gab es Strafen, weil die Arbeitslosen gegen Pflichten der Eingliederungsvereinbarung verstießen. 138 312-mal wurden Strafen verhängt, weil die Betroffenen die Aufnahme oder Fortführung einer Arbeit, Ausbildung oder Weiterbildungsmaßnahme verweigerten.

► Im Schnitt wurde die Stütze im Jahr 2011 wegen der Sanktionen um 115,99 Euro im Monat gekürzt.

► Die meisten Strafen wurden in Berlin (4,4% aller Hartz-Empfänger), Rheinland-Pfalz (4,1%) und Hamburg (3,8%) verhängt. Am wenigsten wurde in Bremen (2,7%) bestraft.
5 Hartz-IV-Fälle
Fall I: Vorstellungs-Gespräch verpennt

Frank P. (42) aus Berlin ist alleinerziehend (ein Sohn, 7 Jahre) und arbeitslos.

Das Jobcenter bot dem Journalisten drei Stellen an. Bei zwei Arbeitgebern stellte er sich vor, erfolglos. Den dritten Termin verpennte er.

Konsequenz: Für drei Monate wurden die Leistungen um 30 Prozent gekürzt.

Frank P.: „Das waren für jeden Monat 104 Euro weniger.“ Mit einem Fachanwalt geht er juristisch gegen das Job-Center vor. Das Verfahren dauert bereits fünf Jahre, ging durch mehrere Instanzen. P. lebt immer noch von Hartz IV.

Doch die Statistik zeigt auch andere, zum Teil positive Entwicklungen:

► Im Dezember zählten die Jobcenter 3,3 Mio. Hartz-IV-Haushalte (Bedarfsgemeinschaften). Im Schnitt bekam jeder 807,29 Euro im Monat. Das ist so wenig wie nie zuvor in einem Dezember seit der Einführung des Arbeitslosengeldes II. Im Dezember 2010 lag die Hilfssumme im Schnitt noch bei 839,69 Euro, im Dezember 2006 sogar bei 870,26 Euro.

► Am meisten erhielten die Hartz-Haushalte in Hamburg (872 Euro), am wenigsten in Thüringen (707 Euro).

► Teuerster Einzelposten in den Hartz-Leistungen waren die Kosten für Miete und Heizung. Im Schnitt bekam jeder Hartz-Haushalt dafür 330 Euro/Monat.

► Für jeden Hartz-Empfänger zahlten die Sozialkassen im Dezember im Bundesschnitt 436 Euro im Monat. Am meisten „kosteten“ die Hartz-IV-Empfänger in Hamburg (479 Euro), am wenigsten die in Rheinland-Pfalz (407 Euro).

http://www.bild.de/politik/inland/sozialhilfeempfaenger/noch-nie-wurde-so-viel-geschmuggelt-und-getrickst-23568570.bild.html



Mir stellt sich hier die Frage wurden diese Sanktionen auch rechtmäßig erteilt und demnach müsste bei 3.300.000 Hartz IV Beziehern die wir angeblich nur haben jeder 3- 4 Hartz IV Empfänger eine Sanktion rechtmäßig bekommen haben.

Für wie dumm hält die Bundesagentur für Arbeit die Bevölkerung hier werden nur Hetzparolen gegen Hartz IV Bezieher im großen Stil durch die Medien Zeitung Radio und Fernsehen verbreitet um in den Köpfen der Hartz IV Empfänger den Gedanken fest zu setzen das die Bundesagentur für Arbeit im Recht ist und nur die Wahrheit sagt und deshalb auch ein sich währen gegen Sanktionen die nicht rechtmäßig sind sich nicht Lohnt denen glaubt sowieso niemand dieses Ziel soll hier umgesetzt werden.

Die meisten kennen ihre Rechte nicht das ist es und ergeben sich stillschweigend dem Unrechtsystem und das setzt die Bundesagentur für Arbeit und die Regierung um.

Wer seine Rechte nicht kennt der kann sich auch nicht dagegen währen.

Aber es gibt genug mündige Bürger die das Unrechtsystem durchschauen und deren Absichten Mundtot machen heißt die Parole keine Früchte trägt wir lassen uns nicht von Scheinwahrheiten beeinflussen.

Im Sozialrecht bekommen meistens die Betroffenen Hartz IV Empfänger vor den SG LSG BSG recht weil andauernd immer wieder die Jobcentermitarbeiter das recht nicht so anwenden wie es im SGB II- SGB XII vorgesehen ist.

Darum kommen die genannten Gerichte den Klagen nicht Zeitgemäß nach da es zu wenige Richter dafür an den erwähnten Gerichten dafür gibt .

Das ist erst seit es die Hartz IV Reform gibt vorher gab es nicht so viele Klagen diese sind Explosionsartig gestiegen.

Wenn die Maße der Hartz IV Bezieher ihre Rechte alle kennen würden und wahrnehmen würden gäbe es kein Hartz IV mehr davor haben die Jobcenter Angst deshalb hetzt die Bundesagentur für Arbeit und unsere Regierung die schlecht bezahlten Arbeitskräfte die immer wieder einen Antrag trotz voll Beschäftigung beim Jobcenter auf Aufstockung machen müssen weil das Geld durch ihre Hände Arbeit nicht zum Leben reicht auch immer wieder diese gegen die Hartz IV Empfänger auf.

Grund dafür der Niedriglohnsektor wurde seit dem es die Hartz IV Reform gibt werden immer mehr Menschen in die Altersarmut durch den Niedriglohnsektor getrieben vom Jobcenter Bundesagentur für Arbeit und dieser Regierung.

Diese Billigen Arbeitskräfte haben Angst vor Sanktionen im Gesetz steht das jeder von seiner Arbeit bei Vollzeit eigenständig davon seinen Lebensunterhalt bestreiten können muss.

Auch gibt es genügend Urteile das niemand zu sittenwidrigen Löhnen Arbeiten muss wenn bei Vollzeit 38.5 Std Woche noch zusätzlich weil das Geld noch weniger ist wie Hartz IV dafür Arbeiten muss dieses darf nicht Sanktioniert werden wenn diese fleißigen Menschen diese Tätigkeit aufkündigen.

Das Jobcenter darf solche Arbeiten zu sittenwidrigen Löhnen nicht dem Hartz IV Empfängern aufzwingen und mit Sanktionen drohen das wäre dann Nötigung mit Vorsatz da sie ja ihre Informationen haben und die Richtlinien kennen.

Immer wieder werden Hartz IV Bezieher zu 1 € Jobs gezwungen die nicht zusätzlich sind nach § 261 SGB III was auch rechtswidrig ist und mit Sanktionsandrohung diese Arbeiten erpreßt werden und diese Arbeitskräfte vernichten Arbeitsplätze im Auftrag des Jobcenter.

Dieses Ziel sollte aber nicht erreicht werden sondern mehr Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.


Und die gut bezahlten Arbeitskräfte sollen Angst bekommen und machen alles um ihren Arbeitsplatz nicht zu verlieren.

Lieber gehen diese fleißigen Menschen Krank zur Arbeit und verschleppen ihre Krankheit bis es nicht mehr anders geht und die Gesundheitlichen Spätfolgen sehen dann so aus das diese fleißigen Menschen eher in Rente müssen da der Körper irgendwann streikt hinzu kommt noch dies dem Gesundheitssystem viel teureres Geld kosten wird was vermeidbar wäre wenn nicht bewusst Ängste geschürt würden.


Wer Sanktioniert die SB von den Jobcentern die das Gesetz nicht so anwenden wie es vorgesehen ist wer bezahlt die Kosten für Gerichtsverfahren im Zivilrecht müssen Bürger für Unrecht eine Strafe in Betracht ziehen und dafür gerade stehen im Sozialrecht nicht, dann heißt es ja Entschuldigung wir haben Fehler gemacht und müssen Korrigieren das war es dann aber schon.

Betrug gibt es von Seiten des Sozialrecht nicht dann heißt es man wurde nicht begünstigt dagegen kann jeder ja einen sozialrechtlichen Herstellungsanspruch stellen durch einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X wenn die Behörde nicht richtig oder nicht Informiert nach § 14 15 SGB I Auskunft und Beratungspflicht. § 20 Abs. 3 SGB X Die Behörde muss Neutral entscheiden § 21 SGB X Beweismittel Angaben von Tatsachen § 33 SGB X Schriftliches Antworten auf verlangen § 35 SGB X Begründungspflicht.

Hinzu kommt nicht zu vergessen der Stress die Nervenbelastung der Psychokrieg von Seiten des Jobcenter im Zivilrecht gibt es Schmerzensgeld dafür wenn Menschen gequält werden seelische Folter ist das Hartz IV System.




Und hier wird anders gesprochen.
Das nenne ich nicht noch zusätzlich Wasser auf die Mühlen gießen Beschwichtigen ist alles danach ist der Bild Bericht Total falsch den 96 % der Hartz IV Empfänger erfüllt die Anforderungen.

Weniger Betrugsfälle
Auch wenn die angebliche Hartz IV-Abzocke immer wieder zu Boulevard-Schlagzeilen taugt: Tatsächlich haben die Betrugsfälle im vergangenen Jahr abgenommen. Allerdings haben die Arbeitsagenturen mehr als 900.000 Leistungsempfängern die Leistungen gekürzt, weil sie gegen Meldepflichten verstoßen haben. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl der Sanktionen beim Arbeitslosengeld II um etwa zehn Prozent gestiegen, sagte heute (11.04.12) ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit (BA). Dies liege vor allem daran, dass die Arbeitsagenturen den Jobsuchern 2011 wegen der vielen offenen Stellen deutlich mehr Einladungen geschickt hätten. Versäumt ein Arbeitsloser aber solch einen Termin, wird automatisch die Leistung gekürzt. Dies gilt auch, wenn ein Betroffener etwa eine Arbeitsaufnahme verweigert oder eine Ausbildung nicht antritt.

Ein Blick hinter die Statistik mit Heinrich Alt, Vorstandsmitglieder der Bundesagentur für Arbeit.

http://www.wdr5.de/sendungen/profit/s/d/11.04.2012-18.05/b/hartz-iv-statistik.html



Und zwar die NACHRICHTEN hier in BAYERN 3 im Radio mit diesem von Euch bereits benannten Inhalt:

Hartz4 - Immer mehr Verstöße
Die Arbeitsagenturen in Deutschland haben 2011 offenbar so viele Sanktionen gegen Hartz-4-Empfänger verhängt wie nie zuvor. Nach Informationen der "Bild-Zeitung" ist die Zahl auf gut 912.000 gestiegen - eine Zunahme von über 80 Tausend. Demnach wurden meist Leistungen gekürzt, weil Hartz-4-Empfänger nicht beim Jobcenter erschienen, sich weigerten eine Arbeit anzunehmen oder eine Weiterbildungsmaßnahme ablehnten

Daher habe ich umgehend folgende Email DIREKT an das Studio geschickt: (wer Ähnliches heute in seinem Sender hört, könnte dem folgen ...)

Sehr geehrte Damen und Herren!

Als langjährige BR3-Hörerin und selbst durch Arbeitslosigkeit Betroffene entsetzte mich der soeben gehörte Nachrichtenbeitrag - offensichtlich der BILD-Zeitung entnommen und vollkommen UNREFKLEKTIERT und UNGEPRÜFT ausgerechnet von einem sonst auf Seriösität so bedachten Sender wie dem Bayerischen Rundfunk dem Ohr des Hörers präsentiert!!!

Derartiger "sorgloser" Umgang mit solchen einseitigen Aussagen dient lediglich dazu, das offensichtlich vollkommen erkrankte System zu stützen und weiterhin Menschen in"Hartz 4" zu diskreditieren und diskriminieren.

Dies ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die sich gierig auf solche Nachrichten stürzen und die Gazetten mit Leserbriefen und das Internet mit Schmähungen in geradezu proletenhafter und primitiver Weise füllen - selber aber durch ihre Teilnahme am System der zunehmenden Niedriglohngesellschaft fleissig zum Abbau der Sozialsysteme beitragen - bei offensichtlichen Steuerverschwendungen aber NICHT auf die Straße gehen!

Die der BILD-Zeitung sicherlich benannten Statistiken sind einseitig.
Die Verantwortlichen der Jobcenter und Arbeitsämter bedienen sich der gleichen Mechanismen der Diskreditierung und veröffentlichen KEINESFALLS die vielfältigen wahren Gründe von massenhaften Sanktionen.
Und auch nicht die Zahlen der eingelegten Widersprüche und Prozesse, die an Sozialgerichten anhängig sind und von Erwerbslosen gewonnen werden, die in ihren Grundrechten durch sanktionswütige, schlecht ausgebildete und auch zu einem erschreckend hohen Prozentsatz willkürlich und amtsmissbräuchlich arbeitende Sachbearbeiter gedemütigt, genötigt und auch noch tiefer an den Rand ihrer Existenz gebracht werden!

Um sich hier ein wirkliches Bild zu verschaffen, was die häufigsten und wahren Hintergründe von Sanktionen und "Bestrafungen" sind und hier eine seriöse Berichterstattung zu tätigen, sollten Sie sich nicht auf Quellen wie die BILD berufen, um dann in die allseits beliebte "Hartz-4-Schelte" einzusteigen, sondern man sollte sich die Mühe machen, in einschlägigen Foren (wie z.B. das "Erwerbslosenforum Deutschland", "Tacheles" etc.) Tausende von Berichte zu lesen, mit welchen oft fadenscheinigen, rechtswidrigen und auch vorgeschobenen "Begründungen" unsere "lieben Mitmenschen hinter dem Schreibtisch" oft ihre eigenen Eitelkeiten pflegen gegenüber Menschen, die für ihre Situation nicht einmal etwas können, die auch vielleicht gesundheitlich eingeschränkt sind - und wenn sie es nicht schon sind, dies sicherlich durch menschenverachtenden Umgang seitens "Vater Staat" und seinen willfährigen Gehilfen WERDEN.

Sicherlich sind nicht alle Sachbearbeiter so - jedoch ist die Zahl der Fälle erschreckend hoch und zeigt Tag für Tag, wie Bürger zum Teil vorsätzlich rechtswidrig über den Tisch gezogen werden und die Tendenz, wo es in unserer Gesellschaft hin geht.

Ich bin über Ihre "Nachrichten" heute SEHR verärgert!



BILDblog
Parasiten

Dirk Hoeren ist ein Mann, der sich auch schon mal eines beunruhigenden Demokratieverständnisses verdächtig macht, populistische Kommentare schreibt, sich bestens mit "Intim-Verhören" auskennt und sich in der Vergangenheit schon mal als "Hartz IV-Inspektor" verdingte.

Kurzum: Dirk Hoeren arbeitet für "Bild".

Und was muss das für ein Tag gewesen sein für die "Bild"-Zeitung und ihren Dirk Hoeren, als ihnen ein "Report vom Arbeitsmarkt im Sommer 2005" unterkam, der (herausgegeben von Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit mit einem Vorwort von Wolfgang Clement) gleich mit einem "Thekenwitz" beginnt, in dem von Männerunterhosen, Kühlschrankinhalten, nackten Oberkörpern in Ehebetten, jammernden Libanesen und wiederholt von "Abzocke" die Rede ist und in dem Sätze stehen wie:

"Dieter Schuster aus Mannheim wusste jedenfalls sofort, welche Richtung er einzuschlagen hatte, als er frühmorgens im Flur leise Stimmen und den Begriff 'Prüfdienst' hörte. Fluchtartig flitzte Schuster in Unterhose aus dem Schlafzimmer Richtung Terrassentür. Draußen empfingen ihn feiner Nieselregen und bibbernde Kälte – leider kam der Prüfdienst Anfang März."

Oder dies:

"Biologen verwenden für 'Organismen, die zeitweise oder dauerhaft zur Befriedigung ihrer Nahrungsbedingungen auf Kosten anderer Lebewesen – ihren Wirten – leben', übereinstimmend die Bezeichnung 'Parasiten'. Natürlich ist es völlig unstatthaft, Begriffe aus dem Tierreich auf Menschen zu übertragen. Schließlich ist Sozialbetrug nicht durch die Natur bestimmt, sondern vom Willen des Einzelnen gesteuert. Wer den Grundstock seines Haushaltseinkommens bei der Arbeitsagentur oder der für das Arbeitslosengeld II zuständigen Behörde kassiert und im Hauptberuf oder nebenher schwarzarbeitet, handelt deshalb besonders verwerflich."

Kurzum: Laut Netzeitung.de wurde aufgrund der 33-seitigen Broschüre gegen Wolfgang Clement bei der Staatsanwaltschaft Ellwangen Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Der paritätische Wohlfahrtsverband nannte die Wortwahl "menschenverachtend".

Und Dirk Hoeren? Als ihm das obige Papier unterkam, machte er sich an die Arbeit, nannte den Report "Clement-Papier" und das Papier distanzlos einen "aufrüttelnden Report". Und dann suchte Hoeren darin kurzerhand "die schlimmsten Fälle" und musste, um sie "Bild"-gerecht aufzuschreiben, im Grunde nur hie und da ein wenig kürzen, woraufhin es am vergangenen Montag auf Seite 1 der "Bild"-Zeitung hieß:

Die üblen Tricks der Hartz IV-Scharotzer!

Thea Dückert, Arbeitsmarktexpertin der Grünen, nannte den Report laut FTD anschließend "eine Steilvorlage für eine billige Hetze gegen Leistungsbeziehende in der Boulevardpresse".

http://www.bildblog.de/871/parasiten/




Stoppt die Drückeberger!
10.04.2012 — 23:48 Uhr
Von DIRK HOEREN

Diese Zahl rüttelt auf: 912 000 Strafen gegen Hartz-IV-Empfänger haben die Jobcenter in nur einem Jahr verhängt. Das sind rund 2500 pro Tag! Gegen Stützeempfänger, die unwillig, säumig oder vergesslich waren.
Hintergrund
Hartz IV: Noch nie wurde so viel geschummelt und getrickst!
Hartz-IV-Sauerei! Noch nie wurde so viel geschummelt!

Tendenz steigend. Weil die Arbeitsagenturen genauer hinschauen. Weil sie das Prinzip von Hartz IV ernst nehmen. Und das lautet seit der Einführung 2005 schlicht „Fördern UND Fordern“.

Wer vom Staat – also den Steuer- und Beitragszahlern – Hilfe bekommt, von dem muss die Allgemeinheit auch eine Gegenleistung verlangen dürfen.

Einen Einsatz fürs Gemeinwohl. Das Suchen nach einem neuen Job. Das Bemühen, sich weiterzubilden.

Hartz IV als Notfall-Lösung. Und als Sprungbrett in eine neue Existenz. Das ist die Idee.

Wer darunter eine soziale Hängematte vom abgebrochenen Schulabschluss bis zur Rente versteht, darf keine Solidarität erwarten. Und erst recht kein Geld!

http://www.bild.de/news/standards/bild-kommentar/stoppt-die-hartz-iv-drueckeberger-23569380.bild.html




Diesen Text stelle ich für eine Frau hier rein, die sich gewehrt hat gegen die einseitige Berichterstattung in den Medien. Sie hat dem NDR folgende Mail gesandt:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte hiermit eine Ergänzung zu Ihren gerade in den Nachrichten verlesenen Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger anbringen.

Leider berichten Sie nur, dass immer mehr Arbeit Suchende von den Jobcentern sanktioniert werden. Leider melden Sie nicht, dass viele dieser Sanktionen ungerechtfertigt sind und Rechtsbrüche der Jobcenter darstellen. So werden krank Geschriebene, hoch Schwangere und Behinderte zu Terminen des Jobcenters vorgeladen unter Sanktionsandrohung, obwohl eine Krankmeldung vorliegt und diese Personen somit nicht gehfähig sind. Selbst mit Lungenetzündung oder Teilamputation hat man im Jobcenter "anzutanzen" - kann man dies aus genannten Gründen nicht erfüllen, wird gnadenlos sanktioniert, um Kosten zu senken. Es werden besonders Kranke, Behinderte, Ältere und Menschen mit Suchtproblematik in dieser Art vom Jobcenter aufs Korn genommen, da man diese am schnellsten sanktionieren kann und sie sich oft nicht wehren können. Auch werden z.B. allein Erziehende mit mehreren oder mit behinderten Kindern von einem Tag auf den anderen in Trainingsmaßnahmen gesteckt (Tatbestand der Nötigung, da auch hier unter Sanktionsandrohung), wohl wissend, dass diese evtl. am genannten Tag nicht erscheinen können, weil sie so kurzfristig keine Betreuung für ihr Kind/ihre Kinder finden.

Sie sollten bitte immer beide Seiten darstellen, sonst stellen Ihre Nachrichten eine Meinungsmanipulation dar. Ich berate seit 2 Jahren Arbeitsuchende, Rentner, chronisch Kranke und andere Betroffene und kann alle hier geschilderten Vorkommnisse belegen bzw. habe Zeugen hierfür.

Mit freundlichen Grüßen,

Martina Bedregal C., Verein für Soziale Gerechtigkeit , Kiel-Gaarden"

Text Ende


Antwort des Redakteurs: positiv.


Bitte von Martina nun an Euch: Der NDR bittet nun mich und euch, wenn euch Fälle ungerechtfertigter Sanktionen bekannt sind, an Herrn Christian Baars zu mailen bzw. sich mit ihm im NDR in Hamburg, Redaktion, in Verbindung zu setzen. Ich habe seine Mailadresse und Telefonnumer, ich kann sie euch per PN gerne zusenden oder per Mail, ihr könnt mich auch anrufen. Meine Telefonnummer: 0431 - 7298862 (steht eh im Telefonbuch). Es geht vor allem um Menschenm, die sanktioniert wurden, weil sie krank geschrieben wurden und trotzdem zu Terminen antanzen sollten, aber auch allegemein um alle Arten ungerechtfertigter Sanktionen.


Weiterleitung nach Rückfrage bei Martina von mir, Calacirya, erfolgt.

Heute nun nochmals die Bitte von Martina BC über Facebook:

"Nochmal zu meiner Bitte wegen Berichten über ungerechtfertigte Santionen an den NDR. Bisher hat sich leider kaum jemand gemeldet, um aktuelle Fälle aus eigener Erfahrung /aus dem Bekanntenkreis oder aus der Beratung zu schildern. Es wäre sehr schade, wenn wir diese Chance nicht nutzen. Derr NDR will Reportagen über ungerechtfertigte Sanktionen bringen und sucht aktuelle Fälle in denen Leute ungerechtfertigt sanktioniert werden oder wurden. Bitte meldet euch bei mir telefonisch (0431-7298862) oder per PN oder Email (gringa2pe@yahoo.co.uk), ich gebe euch dann die Telefonnummer und die Emailaddy des Redakteurs des NDR Herrn Baars, der sich heute auch schon mit zwei Netroffenen unterhalten hat. Falls ihr Fälle schildert, können die Namen der Betroffenen oder eure Namen auch gerne anonymisiert werden, das hat der NDR mir zugesagt."

Meldet euch bei Martina, wenn ihr von ungerechtfertigten Sanktionen betroffen sind, per Mail oder Telefon. Wir müssen diese Chance nutzen.




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